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Übertraining

Das Übertraining wird auch als Fehltraining bezeichnet. Es ist die Folge häufiger zu hoher Belastungsanforderungen und zeigt sich in einer chronischen Diskrepanz zwischen Leistungsanforderung und Leistungsfähigkeit bei herabgesetzter Belastungsfähigkeit. 

 

Es gibt zwei unterschiedliche Rten von Übertraining, das basedowoide und das addisonoide. Bei beiden sinkt langfristig die Leistungsfähigkeit.

 

Das basedowoide Übertraining ist gekennzeichnet durch die Erhöhung des Grundumsatzes, im vegetativen Nervensystem überwiegen die Erregungsprozesse (Sympatikus).

Dadurch kann es unter anderem zu erhöhten Ruhepulswerten, Schweißausbrüchen, Gewichtsverlust, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit kommen.

 

Das addisonoide Übertraining ist durch Hemmungsprozesse im vegetativen Nervensystem gekennzeichnet (Parasympatikus). 

Es ist sehr unauffällig und dadurch schwer zu erkennen. Der Sportler wird koordinativ schlechter nd seine Leistung sinkt. 

 

Bei Übertraining sollte nicht komplett mit dem Training aufgehört werden. Der Trainingsplan sollte umgestellt, Umfänge und Intensitäten reduziert werden. Man sollte sich viel Zeit zur Regeneration nehmen und diese durch geeignete Maßnahmen unterstützen. Vor Begin des Leistungstrainings sollte die allgemeine Kondition optimiert werden, das heißt Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Bewglichkeit sillten in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Außerdem kann man die Zeit nutzen, um neuromuskuläre Dysbalancen zu beheben.

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